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Startseite Sparten Stoneman Taurista (123km/4500hm)
Radsport
Stoneman Taurista (123km/4500hm)

Stoneman TauristaEs wurde ja schon seit einiger Zeit mit dem Stoneman Taurista im Salzburger Land geliebäugelt, mit dessen offizieller Eröffnung anfang Juli diesen Jahres auch die genauen Streckendaten bekanntgegeben wurden. Die Eckdaten (123km/4500hm) und der Streckenverlauf überzeugten, also wurde auch gleich der 28. Juli als Termin ausgewählt um die Strecke in einem Tag zu absolvieren - also die Gold-Variante.
Die Teilnehmer: Peter Heftberger, Andi Hemetsberger, Manuel Buttinger, Hannes Berger und Gerhard Braid vom Radclub Ried.

Hier ein Bericht dazu:
Am Samstag, 28. Juli starteten wir also um 5 Uhr früh von Frankenburg mit dem Auto in Richtung Flauchau, das wir als Startpunkt ausgewählt hatten. Leider war das auch der stärkste Urlaubsreisetag mit Staus auf der Autobahn, weshalb wir mit ein paar Ausweichmanövern und etwas Verspätung um ca. 6:45 Uhr in Flachau ankamen. Die nette Dame vom Tourismusbüro in Flachau hat extra für uns früher aufgemacht, damit wir die Starterpakete und die Karte, die an den 8 Checkpoints gelocht werden musste, abholen konnten.

Um ca. 7:30 Uhr ging es dann endgültig mit dem Bike los - reichlich spät - wir waren aber optimistisch, das Ganze locker bis spätestens 18:30 Uhr zu schaffen. Nach unseren Erfahrungen mit anderen Touren, wie zb. Dachsteinrunde, absolut schaffbar - dachten wir. Ein Blick auf die Karte offenbarte 3 Schiebe- und Tragepassagen, wir wussten bis zu dem Zeitpunkt nur von einer :) Und ein bisschen Hitze wurde auch noch vorhergesagt.

Also erst mal die erste Etappe knapp 10km und 970hm auf Asphalt und Schotterstrassen auf das Grießenkar zum ersten Checkpoint. Von da an wurde es das erste mal richtig spaßig - Etappe 2 mit 8,5km und 280hm zur Edelweiß-Alm startet mit einem recht langen, im unteren teil eher flowigen Downhill durch den Bikepark Wagrain. Schwierigkeitsgrad meistens "rot", für geübte teilweise mit "schwarzen" Teilabschnitten. Angekommen bei der Talstation des "Flying Mozart" hatten wir einfache 280hm zum nächsten Checkpoint auf der Edelweiß-Alm vor uns.

Die 3. Etappe über 22km und 970hm auf den Rossbrand hatte es in sich. Anfangs recht gemütlich auf Asphalt auf Radwegen, wurde es irgendwann ab Reitlehenalm zum Forstweg, der nach oben hin immer steiler, bzw. unfahrbarer, wurde - wir hatten die erste Schiebepassage erreicht. Pezi konnte es nicht glauben, und purzelte hier rückwärts in den Wald :) Zum Glück ist nix passiert! Am Rossbrand machten wir in der Radstätter Hütte nach ca. 4,5 Stunden erst mal eine Mittagspause und genoßen danach noch kurz die herrliche Aussicht vom Gipfelkreuz.

Dann ging es weiter mit Etappe 4 zum Mandlberg, angenehme 14,5km mit 100hm. Anfangs noch sehr trailig, führte die Strecke dann auf Forstwegen zum nächsten Checkpoint. Von da waren es dann 9km und 350hm auf Etappe 5 nach Forstau. Für Pausen blieb hier nicht wirklich Zeit.

Etappe 6, über 14,5km und 970hm zur Oberhütte, war die anspruchsvollste an diesem heißen Tag. Zunächst noch moderate Steigung zur Vögeialm, hier hatten wir streckenmäßig schon das meiste hinter uns - aber die Höhenmeter kamen jetzt erst :)
Sicherheitshalber füllten wir noch alle Wasserflaschen auf, bevor es dann steil bergauf ging - der Wasserverbrauch war bisher enorm. Ein Warnschild meinte noch, man solle sich die Kräfte gut einteilen. Das taten wir dann auch bis zur Oberhütte, wo es mit bis zu 20% Steigung konstant steil hinauf ging. Da musste dann erst mal ein alkoholfreies Weißbier in den Körper :)

Wieder ein bisschen ausgeruht konnten wir dann Etappe 7 mit 12km und 270hm über den Tauernpass und Obertauern zum Johannesfall starten. Diese begann gleich mal mit einer 30min Tragepassage und ging dann über in einen super Hochgebirgstrail durch imposante Gebirgslandschaft in Richtung Obertrauern, meist fahrbar. Landschaftlich war dieser Abschnitt einer der Schönsten! Vor dem Johannesfall gab es nocheinmal eine kleine Schiebepassage bergab, vermutlich wäre das für sehr Geübte auch fahrend zu schaffen.

Nach kurzem bestaunen des Johannesfalls mussten wir auch schon wieder weiter, zeitlich waren wir schon deutlich hinter unserem eigentlichen Vorhaben, und das Wetter sag hier auch nicht mehr so toll aus. Auf dem Weg zum letzen Checkpoint beim Sattelbauer, es waren noch 30km und 640hm, kamen wir in Untertauern tatsächlich noch in einen ordentlichen Schütter. Nach kurzer Nachdenkpause bei einem Unterstand entschlossen wir uns zur sofortigen Weiterfahrt im Regen, da es in Richtung Radstad nach deutlich weniger Wolken aussah. Immerhin haben wir es dann trocken über einen nicht enden wollenden Anstieg über den Feuersang zum Sattelbauer geschafft. Letzter Checkpoint um 20h erreicht, ca. 3km vor Flachau - das Weißbier war lecker :) Anschließend nur noch ins Tal zum Zielfoto und nach einer Katzenwäsche noch abschließend eine Einkehr in Flachau.

Daheim in Frankenburg waren dann wieder um ca. 1:00 Uhr nach einer anspruchsvollen, aber wunderschönen Tour durchs Salzburgerland. Fazit: Absolut empfehlenswert, aber nicht zu unterschätzen, wenn man an einem Tag fahren will.

Alle Infos dazu: https://www.stoneman-taurista.com/

Einige Bilder in der Gallerie